
Im Zuge des weltweiten Aufschwungs in der Wirtschaft haben viele Unternehmer in ihre eigene Firma investiert. Viele dieser Investitionen können nicht immer durch Eigenkapital finanziert werden, sodass ein Realkredit notwenidig wird. Doch was ist ein Realkredit eigentlich?
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Der Hauptunterschied zwischen einem Realkredit und einem Verbraucherkredit liegt darin, dass ein Realkredit nur objektbezogen vergeben wird und sich auf Sach- bzw. Vermögenswerte bezieht. Daher ist zur Absicherung eines solchen Kredites auch unbedingt der Besitz von Immobilien oder mindestens eines Grundstückes Voraussetzung. Es entspricht somit auch einer gewissen Logik, dass die Kreditsumme für einen solchen Kredit höher ist als bei einem Verbraucherkredit. Die meisten Kreditinstitute gewähren einen Realkredit erst ab einer Summe von 25000 ? aufwärts. Das hat den Grund darin, dass eine geringere Kreditsumme den Aufwand der Bank für die Bearbeitung des Kredites nicht rechtfertigt. Zudem erhalten die Kreditnehmer bei einem Realkredit die für eine Baufinanzierung geltenden Zinsen. Oftmals wird ein Realkredit auch als Hypothek abgeschlossen. In diesem Fall unterbleibt dann eine Eintragung im Grundbuch.
Wer sich für einen Realkredit entscheidet, kann eine Laufzeit zwischen 5 und 30 Jahren wählen. Dabei sollte ein Kreditnehmer sich für eine lange Laufzeit entscheiden, wenn die Zinsen bei Abschluss des Kreditvertrages günstig sind. Liegt der Zinssatz aber vergleichsweise hoch, so empfiehlt sich eher eine kurze Laufzeit. Bevor man allerdings einen Realkredit abschließt, muss man mit dem Kreditberater entscheiden, welche Art man wählt. So gibt es, wie bei Darlehen im übrigen auch, das Annuitätendarlehen. Diese am häufigsten abgeschlossene Art sichert dem Kreditnehmer während der Laufzeit gleich hohe Raten zu. Dadurch, dass der Zinsanteil nach und nach sinkt, erhöht sich der Tilgungsanteil. Der Kreditnehmer merkt das durch die gleichbleibenden Raten jedoch nicht. Bei einem Abzahlungsdarlehen bleiben die Tilgungsraten während der Laufzeit konstant; lediglich der Zinsanteil verringert sich durch die vorgenommene Tilgung. So ergibt sich mit der Zeit eine abnehmende Ratenzahlung. Eine dritte Art des Realkredits ist das Festdarlehen, bei dem der Kreditnehmer während der Laufzeit lediglich die Zinsen zahlt und der Realkredit am Ende der Laufzeit in einer Summe getilgt wird.
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