Hypothek

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Hypothek : Hypothek

Die Hypothek als Alternative zur Grundschuld

Wenn eine Bank ihrem Kunden eine Kreditzusage gibt, dann muss der Kreditnehmer der Bank als Gegenwert der Kreditsumme eine Kreditsicherung geben. Im Falle eines "normalen" Kredites geschieht das durch den Nachweis eines geregelten Einkommens, aus dem im Ernstfall gepfändet werden kann. Für den Fall, dass die Kreditsumme für die Finanzierung einer Immobilie gedacht ist, kann die Absicherung der Forderung durch Eintragung einer Hypothek im Grundbuch geschehen.

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Die Hypothek als Alternative zur Grundschuld : HypothekDabei ist es unerheblich, ob die Hypothek an einem Grundstück, Erbbaurecht oder Miteigentumsanteil begründet werden soll. Wichtig zu wissen ist, dass bei einer Hypothek grundsätzlich eine geldwerte Forderung zugrunde liegen muss und für den Fall, dass mehrere Hypotheken eingetragen werden, diese einen festen Rang haben, nach denen die Hypothekengläubiger ihre Forderung aus dem Objekt geltend machen können. Die Hypothek wird in Deutschland nur noch in 20 % aller Fälle bestellt. Das mag daran liegen, dass bei einer Hypothek grundsätzlich eine auf die Zahlung von Geld gerichtete Forderung zugrunde liegen muss. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine Forderung aus einem Darlehen; aber auch andere geldwerte Forderungen, etwa aus Schadensersatzansprüchen, können als Hypothek abgesichert werden. Der gesetzliche Regelfall bei einer Hypothek ist zudem die Briefhypothek. In diesem Fall unterbleibt eine Eintragung im Grundbuch. Lediglich die Übergabe eines Briefes ist zusätzlich notwendig und leitet die Wirksamkeit ein.

Auch der Grundstückseigentümer kann eine Hypothek eintragen lassen

Auch der Grundstückseigentümer kann eine Hypothek eintragen lassen: HypothekWenn sich die Vertragsparteien darauf verständigen, die Forderung des Gläubigers durch eine Hypothek absichern zu lassen, verpflichtet sich der Schuldner auf regelmäßige und pünktliche Rückzahlung der Summe. Für den Fall, dass diese Zahlungen ausbleiben, muss der Hypothekengläubiger die Geldsumme im Wege der Zwangsvollstreckung eintreiben. Dieser gerichtlich erwirkte und titulierte Anspruch wird als Zwangshypothek im Grundbuch eingetragen. Aber nicht nur Titel, die den Hypothekengläubiger die Zwangsvollstreckung erlauben, können eingetragen werden. Auch für den Grundstückseigentümer kann eine auf ihn lautende Eigentümerhypothek eintragen werden. Diese Hypothek kommt selten vor, da sie ein Erlöschen der Geldforderung voraussetzt, die Hypothek aber quasi pro forma eingetragen bleibt. Es ist aber gesetzlich vorgeschrieben, dass sich die Eigentümerhypothek dann in eine Eigentümergrundschuld umwandelt, wenn sie nicht gelöscht wird. Diese Löschung muss notariell unter Nachweis der Forderungstilgung beurkundet werden.

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